Produktion echter Naturmatratzen

Leider ist die Produktion der Naturmatratze noch immer ein Projekt.

Für diese Projekt wird 65.000€ oder etwas weniger gesucht (Darin sind Maschinen, Rohstoffe und einiges andere).

Es werden Leinen (Stoff), Roggenstroh, Seegras, Hanf, Wolle, Flachs, Heu und andere natürliche Materialien verwendet. Alle verarbeiteten Rohstoffe sind naturbelassen und kommen nicht aus fernen Ländern.

Beschreibung
Es wird eine Naturmatratze gefertigt, die aus Rohstoffen besteht, die in Deutschland erzeugt werde können.
Diese Rohstoffe sind verschiedenes Getreidestroh, Seegras, Wolle, Hanf, Heu, Leinen und andere natürliche Materialien.
Matracis ist lettisch und bedeutet Matratze. In Lettland entstand von mir die Idee, diese Matratze zu produzieren, auch weil dort die Lohn- und Nebenkosten gering sind.

Der Aufbau setzt sich aus zwei separaten Schichten zusammen, die gefüllt und gesteppt werden. Jeder einzelne Kern wird mit einem Filz umhüllt und bekommt eine Hülle aus Naturleinen. Die beiden Teile werden lose im Bett aufeinander gelegt und durch den Bettrahmen fixiert. Ist kein Rahmen vorhanden bzw. hält das Bettuch die nicht zusammen, so stehen hierfür Verbinder aus Leinen zur Verfügung.

Die zwei Teile können separat gewechselt werden. Zum Beispiel eine Anwendung für besseren Schlaf durch eine Schicht mit viel Farn. Eine Schicht aus Wolle, nur für den Winter und für den Sommer eine Flachs- oder Seegrasschichten.

Der Futon besteht aus einer 60mm-Schicht verschiedener Rohstoffe, mit dickerem Wollfilz oder 2 Schichten Wollfilz (alternativ mit 2 Schichten Flachsfilz für einen rein pflanzlichen Futon).

Als ideale Schicht für Matratzen stehen Seegras und/oder Roggenstroh zur Verfügung. Diese beiden Rohstoffe wurden früher vom Polsterhandwerk als Füllmaterial verwendet (abgelöst durch Kokosfaser und Schaumstoffe). Roggenstroh ergibt eine feste und Seegras eine elastische Schicht. Für Roggenstroh gibt es über 50 Jahre Erfahrung im Bau von festen Matratzen.

Warum ist das Projekt besonders ökologisch?
Die Matratzen werden gefertigt, genutzt und nach der Nutzung kompostiert (bei uns oder selber).
Es werden keine Rohstoffe aus fernen Ländern importiert sondern diese aus dem nahen Umkreis bzw. aus umliegenden Ländern importiert.

cradle 2 cradle

Kompostierung nach Gebrauch.

    • Stroh max. 25 km (von einem biologischen Bauernhof),
    • Schwarze/dunkle Wolle von eigenen Schafen, z.Zt. 7 Böcke und 15 Auen (weibl. Schafe). Diese Rasse steht auf der roten Liste,
    • Hanfstroh max. 30km,
    • Heu 2-30 km,
    • Seegras aus Dänemark,
    • Flachsfilz vom kleinen Hersteller aus Lettland oder alternativ aus Österreich,
    • Stoff kommt aus Lettland, Weißrussland oder Polen.
    • Wenn wir nicht selber Wolle filzen können, kommt biologischer weißer Wollfilz aus Süddeutschland.
    • Der Faden soll ein bei Hannover hergestellter Milchfaden sein. Alternativ ein biologischer Baumwollfaden (Gots zertifiziert).
    • Aus dem Milchfaden soll eventuell eine komplette Milchmatratze hergestellt werden. Für den Milchfaden werden Überschüsse aus Molkereien verwendet.

    Aber Milch wird es in großen Mengen nun nicht mehr sehr lange geben, denn die Kuh und deren Nachkommen, Kalb und Mastvieh werden in einigen Jahren durch Fleisch aus Fabrik-Labore ersetzt. Und da kommen natürlich neben diesem Fleisch auch Fleisch aus Getreide, Gemüse oder anderem. In den USA wäre 50% der Viehzüchter/Landwirte im Jahr 2020 ohne Arbeit.

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